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Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten vom Erlös übrig bleibt und zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Im Projektgeschäft wird er meist je Projekt oder je Stunde ermittelt.

Stufen

DB I = Projekterlös − direkte Kosten (Projektstunden zum Kostensatz, Fremdleistungen, Reisekosten).

DB II = DB I − zurechenbare Bereichsfixkosten (etwa die Kosten des Projektbereichs, aber ohne allgemeine Verwaltung).

Erst wenn die Summe aller Deckungsbeiträge die gesamten Fixkosten übersteigt, entsteht Gewinn.

Je Stunde statt je Projekt

Aussagekräftiger als der absolute Deckungsbeitrag ist der Deckungsbeitrag je geleisteter Stunde. Er macht Projekte unterschiedlicher Größe vergleichbar und zeigt, welche Auftragsart die knappe Ressource Zeit am besten verwertet.

Entscheidungsregel

Kurzfristig kann ein Auftrag sinnvoll sein, solange er einen positiven Deckungsbeitrag liefert und keine besser bezahlte Arbeit verdrängt. Dauerhaft muss der Deckungsbeitrag die anteiligen Fixkosten decken — sonst finanziert das Unternehmen den Auftrag.

Voraussetzung

Ohne vollständige Stundenerfassung ist der Deckungsbeitrag nicht berechenbar. Fehlende Buchungen wirken wie Gratisarbeit und lassen jedes Projekt profitabler erscheinen, als es war.

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