Stand: 30. August 2026 · Herstellerangaben, kein Labortest

Clockodo Alternative: PlainStaff im direkten Vergleich

Clockodo erfasst Zeit. PlainStaff erledigt, was danach kommt: Projektzeit, Kapazitätsplanung, Rechnung und E-Rechnung in einem System – und die Stufe mit Projektzeit kostet 4,90 € statt 10,00 €.

Hosting in Europa
Projektzeit ab 4,90 €
XRechnung und ZUGFeRD
DATEV-Textdatei, kein LIDS

Stand: 30. August 2026 · Preise netto, zzgl. MwSt. · Quellen: clockodo.com/de/preise und PlainStaff-Paketseite · keine Rechtsberatung

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Wer wechseln sollte – und wer bei Clockodo bleiben kann

Die Trennlinie verläuft nicht zwischen guter und schlechter Zeiterfassung. Sie verläuft an der Frage, was passiert, nachdem die Stunde gebucht ist. Bleibt sie eine Zahl in einem Bericht, ist Clockodo ein solides Werkzeug – deutsches Produkt, sauberer Kern, nichts daran ist vorzuwerfen. Soll aus ihr eine Rechnung werden, eine Aussage über freie Kapazitäten oder ein Dokument in der Projektakte, endet der Funktionsumfang, und der Rest verteilt sich auf weitere Programme.

Für Ingenieurbüros, Kanzleien und Agenturen ist genau das der Alltag: Stunden auf Vorgänge buchen, daraus abrechnen – seit 2025 im E-Rechnungsformat – und nebenbei wissen, wer im nächsten Quartal Luft hat. Wer das mit Clockodo löst, betreibt daneben ein Buchhaltungstool, eine Planungstabelle und eine Dateiablage. PlainStaff deckt diese Kette in einem System ab: Arbeitszeit, Projektzeit, Abrechnung und Planung, gehostet in Europa.

Der Preis ist dabei kein Randargument. Die Stufe, in der die Projektzeit beginnt, kostet bei PlainStaff 4,90 € statt 10,00 € – und enthält zusätzlich Schichtplanung, Rechnungsstellung und E-Rechnung. Nachrechnen kannst du das im direkten Preisvergleich weiter unten.

Zwei Fälle sprechen klar gegen einen Wechsel. Wer allein arbeitet, ist mit Clockodo Solo Free für 0 € besser bedient – ein kostenloses Paket haben wir nicht. Und wer Gastro-Schichten, Baustellen-Einsätze oder mobile Kolonnen disponiert, greift besser zu spezialisierten Planern; das ist nicht unser Anspruch. Den breiteren DACH-Überblick findest du im Zeiterfassung Software Vergleich 2026.

Clockodo bleibt passend

Einzelnutzer: Solo Free kostet 0 €. Dafür hat PlainStaff kein Gegenstück – hier gewinnt Clockodo.

Wechsel prüfen

Büro, Kanzlei, Ingenieur, Agentur: Projektzeit, Kapazitäten, Rechnung und E-Rechnung gehören in ein System.

Andere Spezialisten

Baustelle, Gastro, mobile Kolonnen: Hier führen spezialisierte Schicht- und Einsatzplaner. PlainStaff behauptet nichts anderes.

Funktionsvergleich: Arbeitszeit, Projektzeit, Schichtplanung

Kein Ranglisten-Theater. Die Tabelle zeigt, was die öffentlichen Produktseiten am 30. August 2026 hergeben – und vor allem, wo bei beiden Anbietern die Paketgrenze sitzt.

Funktionsvergleich, Stand 30. August 2026. Quellen: clockodo.com und PlainStaff-Featureseiten.
ThemaClockodoPlainStaff
ArbeitszeitKommen/Gehen/Pausen ab BasicArbeitszeiterfassung ab Bronze
Abwesenheitenja, bereits im BasicAbwesenheitsverwaltung ab Bronze, Teamkalender mit Outlook-Anbindung
Projektzeiterst ab Pro (8 € Aktionspreis, danach 10 €)Projektzeiterfassung ab Silver (4,90\u00a0€)
Schichtplanungkeine native Schichtplanung – weder als Modul noch als eigene Produktseiteab Silver, inklusive Nachverfolgung der Schichtpläne
Kapazitätsplanungnicht im ProduktumfangKapazitätsplanung per Gantt-Chart ab Gold
Rechnung aus Projektzeitkeine eigene Rechnungsstellung – Abrechnung im angebundenen BuchhaltungssystemRechnungserstellung ab Silver, direkt aus den erfassten Stunden
E-Rechnungnicht im ProduktumfangE-Rechnung: XRechnung und ZUGFeRD ab Silver, Peppol BIS, Factur-X und EN\u00a016931 ab Gold
Personalaktenicht im ProduktumfangDigitale Personalakte mit 10\u00a0GB Dokumentenablage je Nutzer ab Bronze
Projektdokumentenicht im ProduktumfangDigitale Projektakte mit Ablage direkt an der Zeitbuchung
Berichte und ControllingControlling ab ProBerichte und Analysen
REST APIja, dokumentierte REST-APIÖffentliche REST API ab Silver
Terminalüber die Partner EasySecure und conni, mit eigener HardwareZeiterfassungsterminal ab Bronze im Preis enthalten – jedes Tablet, PIN statt RFID
AppiOS und AndroidiOS und Android

Zwei Zeilen verdienen eine ehrliche Einordnung. Erstens: Projektzeit kostet bei beiden Anbietern ein Upgrade. Wer behauptet, bei PlainStaff sei sie im Einstiegspaket enthalten, verkauft dir eine Halbwahrheit – sie liegt in Silver, so wie sie bei Clockodo in Pro liegt. Der Unterschied ist, was sonst noch in dieser Stufe steckt. Zweitens: Bei der REST API stehen beide gleichauf, da gibt es nichts zu gewinnen.

Der eigentliche Unterschied steht weiter unten in der Tabelle. Clockodo endet, wenn die Stunde erfasst ist. Ab da übernehmen bei PlainStaff Rechnung, E-Rechnung, Kapazitätsplanung und Aktenführung – im selben Produkt, mit denselben Stammdaten.

Was PlainStaff abdeckt und Clockodo nicht

Die ersten vier Punkte sind kein Feinschliff, sondern eigene Arbeitsprozesse. Clockodo führt sie nicht im Produktumfang – nicht weil das Produkt schlecht wäre, sondern weil es bewusst ein Zeiterfasser ist. Wenn du sie brauchst, brauchst du sonst zusätzliche Software. Der fünfte Punkt ist anders gelagert: Terminals gibt es bei beiden, nur zu sehr unterschiedlichen Bedingungen.

E-Rechnung: XRechnung, ZUGFeRD und Peppol

Seit 2025 müssen deutsche Unternehmen E-Rechnungen im B2B empfangen können, und die Pflicht zum Versand rückt näher. Eine E-Rechnung ist kein PDF per Mail, sondern ein strukturierter Datensatz nach der Norm EN 16931. PlainStaff erzeugt ihn direkt aus der Projektabrechnung: in Deutschland XRechnung und ZUGFeRD ab Silver, im Gold-Paket zusätzlich Peppol BIS und Factur-X für Kunden im Ausland, jeweils je Kunde wählbar und automatisch gegen die offiziellen Prüfregeln validiert. Das Rechnungsarchiv führt Zahlungsstatus und ein dreistufiges Mahnwesen mit. Details stehen auf der E-Rechnungs-Seite. Clockodo schreibt keine Rechnungen – entsprechend gibt es dort auch kein E-Rechnungsformat.

Kapazitätsplanung statt Bauchgefühl

Zeiterfassung sagt dir, was war. Kapazitätsplanung sagt dir, was geht. PlainStaff legt beides übereinander: Ein zentrales Gantt-Chart zeigt die Auslastung aller Mitarbeiter über alle laufenden Projekte, sodass Engpässe sichtbar werden, bevor die Deadline sie sichtbar macht. Das Kapazitätsmodul liegt im Gold-Paket. Clockodo bietet keine Einsatz- oder Kapazitätsplanung.

Personal- und Projektakte im selben System

Verträge, Zeugnisse, Bescheinigungen: Die digitale Personalakte hält sie mit granularen Zugriffsrechten und Mitarbeiter-Self-Service vor, inklusive 10 GB Ablage je Nutzer bereits ab Bronze. Die digitale Projektakte archiviert Projektdokumente dort, wo sie entstehen – direkt an der Zeitbuchung. Beides fehlt in Clockodo vollständig; Dokumente leben dann im Dateiserver oder in einem separaten DMS.

Abrechnung, die im selben Datensatz bleibt

Aus erfassten Stunden entstehen bei PlainStaff Rechnungen ohne Systemwechsel: dieselben Projekte, dieselben Sätze, dieselben Stammdaten. Wer lieber im Buchhaltungstool abrechnet, kann das weiterhin tun – über mehr als zehn angebundene ERP- und Buchhaltungssysteme, von Lexware Office über sevdesk und easybill bis weclapp. Bei Clockodo ist dieser Umweg nicht optional, sondern der einzige Weg.

Terminal: jedes Tablet, kein Aufpreis

Nicht jeder Mitarbeiter hat ein Smartphone oder einen Arbeitsplatzrechner. Für diese Fälle läuft die PlainStaff-App im Terminalmodus auf einem beliebigen Tablet – ein ausgemustertes Gerät reicht. Die Anmeldung erfolgt über eine vierstellige PIN, teure und störanfällige RFID-Chips oder -Karten braucht es nicht, und Kommen und Gehen sind ein Knopfdruck. Dabei bleibt der volle Funktionsumfang der App erhalten: Urlaub beantragen, Projektzeiten buchen, Zeitkonto einsehen. Entscheidend fürs Budget: Die Terminalnutzung steckt bereits im Bronze-Paket, es gibt keine gesonderte Terminallizenz und keine Pflicht zu proprietärer Hardware. Clockodo deckt denselben Bedarf über die Partner EasySecure und conni ab – also über eine zusätzliche Lösung neben dem Abo, mit eigener Hardware und eigenem Anbieter. Wie das Terminal bei uns aussieht, zeigt die Terminal-Seite; passende Wandhalterungen empfehlen wir auf Anfrage.

E-Rechnung inklusive

XRechnung und ZUGFeRD ab Silver, Peppol BIS und Factur-X ab Gold – validiert und archiviert.

Kapazitäten im Gantt

Auslastung aller Teams über alle Projekte, Engpässe sichtbar bevor sie eintreten. Gold-Paket.

Akten statt Dateiserver

Personal- und Projektakte mit Zugriffsrechten, 10 GB je Nutzer bereits ab Bronze.

DATEV, Lexware Office und Business Central

DATEV: Export statt Datenservice

DATEV ist der Punkt, an dem Vergleichsseiten am häufigsten schummeln. Clockodo bietet ein Add-on „DATEV Lohn & Gehalt“: Lohnarten zuordnen, Export. Laut Support für Stundenlohnempfänger, Zuschläge ausgenommen. Marketing spricht von „direkt übergeben“ – der Supportweg ist ein Export, kein Lohnimportdatenservice. Eine eigene Clockodo-Seite unter /de/integrationen/datev/ gibt es nicht.

PlainStaff exportiert eine Textdatei für die DATEV-Kalendererfassung. Auch das ist kein LIDS, kein LADS und kein Marktplatz-Datenservice. Dein Steuerberater importiert die Datei in LODAS oder Lohn und Gehalt. Wer den zertifizierten Datenservice braucht, ist bei LIDS-Anbietern besser aufgehoben. Die vollständige Einordnung steht auf der DATEV-Seite und in der Hilfe.

Lexware Office und Business Central

Lexware Office (ehemals lexoffice) bindet Clockodo als natives Zwei-Wege-Add-on ein. PlainStaff ist dort ebenfalls nativ vertreten – siehe Lexware-Office-Integration. Bei Dynamics 365 Business Central läuft Clockodo über den Partner dicobis, also nicht nativ. PlainStaff liegt selbst auf Microsoft AppSource und dokumentiert die Business-Central-Anbindung. Weitere Anbindungen sammeln sich unter Erweiterungen und Integrationen.

Von der Projektzeit zur Rechnung

Rechnungen aus erfasster Projektzeit entstehen bei PlainStaff im selben System (Rechnungserstellung). Genau dieser Büro-Alltag fehlt in Clockodo Basic.

Hosting, GoBD und IDEA-Export

Clockodo hostet auf Microsoft Azure in Frankfurt und Berlin, ISO 27001, mit eigenem Trust Center. Anbieter ist die Clockodo GmbH in Unna. Das ist deutsches Hosting bei einem Hyperscaler – kein Grund, die Compliance in Frage zu stellen. Ein GoBD-Zertifikat bewirbt Clockodo nicht, und am Ende zählen deine Prozesse genauso wie die Software.

PlainStaff hostet ausschließlich in Europa. GoBD-Prüfprotokoll, IDEA/Z3-Export und zehn Jahre Archiv liegen im Gold-Paket. Details stehen auf der Paketseite und unter Sind meine Daten sicher?. Die gesetzliche Pflicht zur Arbeitszeiterfassung gilt nicht erst 2026 – sie sitzt seit dem BAG-Beschluss 2022 im Arbeitsschutzgesetz. 2026 dreht sich um die Form, nicht um den Startschuss.

Preise im Überblick

Statt zwei getrennter Preislisten stehen hier die vergleichbaren Stufen direkt nebeneinander. Alle Beträge sind Nettopreise pro Nutzer und Monat, ohne Umsatzsteuer und ohne veraltete Listenstände. Clockodo erhebt keine Grundgebühr.

Einstieg: Arbeitszeit und Abwesenheiten

Clockodo

Basic

4,00 €

pro Nutzer und Monat, netto

  • Kommen, Gehen und Pausen
  • Abwesenheiten
  • keine Projektzeit

PlainStaff

Bronze

3,50 €

pro Nutzer und Monat, netto

  • Arbeitszeitkonten für alle Mitarbeiter
  • Urlaubskonten und Genehmigungsprozess
  • Personalakte mit 10 GB Ablage je Nutzer
  • Anbindung an über 10 ERP-Systeme

Projektzeit und Abrechnung

Hier entscheidet sich der Vergleich

Clockodo

Pro

10,00 €

pro Nutzer und Monat, netto

Aktionspreis 8,00 € in den ersten 12 Monaten

  • alles aus Basic
  • Projektzeiterfassung
  • Controlling
  • keine Rechnungsstellung

PlainStaff

Silver

4,90 €

pro Nutzer und Monat, netto

  • alles aus Bronze
  • Projektzeiterfassung
  • Schichtplanung
  • Rechnungen direkt aus den erfassten Stunden
  • E-Rechnung: XRechnung und ZUGFeRD
  • öffentliche REST API

Das jeweils größte Paket

Clockodo

Pro Plus

12,00 €

pro Nutzer und Monat, netto

Aktionspreis 10,00 € in den ersten 12 Monaten

  • erweitertes Pro
  • keine Kapazitätsplanung
  • kein GoBD-Audit-Log

PlainStaff

Gold

6,90 €

pro Nutzer und Monat, netto

  • alles aus Silver
  • Kapazitätsplanung per Gantt-Chart
  • GoBD-konformes Audit-Log
  • Z3-Zugang für Prüfer, IDEA-konformer Export
  • Archivierung aller Daten für 10 Jahre
  • E-Rechnung auch als Peppol BIS, Factur-X und EN 16931
Preise netto pro Nutzer und Monat, Stand 30. August 2026. Quellen: clockodo.com/de/preise und PlainStaff-Paketseite.
  • · Clockodo Solo Free: 0 € für maximal einen Nutzer.
  • · Clockodo Plus-Paket: +2 € als Add-on auf Basic oder Pro, kein eigener Basistarif.
  • · Clockodo gewährt bei jährlicher Zahlung 5 % Rabatt; konkrete Jahresbeträge weist die Preisseite nicht aus.
  • · Die Clockodo-Aktionspreise gelten für 12 Monate, danach greift der Listenpreis.

Der ehrliche Vergleich läuft nicht über den Einstiegspreis, sondern über die zweite Stufe. Projektzeit kostet bei beiden Anbietern ein Upgrade: bei Clockodo in Pro für 10 € Listenpreis, bei PlainStaff in Silver für 4,90 €. Für den halben Preis liegen dort zusätzlich Schichtplanung, Rechnungsstellung, E-Rechnung und die REST API. Wer Kapazitätsplanung und GoBD-Compliance braucht, zahlt mit Gold 6,90 € und bleibt auch hier weit unter dem Clockodo-Listenpreis für Pro Plus. Alle Leistungen stehen in der Paketübersicht.

So migrieren Teams von Clockodo

Clockodo bietet CSV-Import und eine REST-API. Eine Ein-Klick-Migration verspricht dort niemand – und PlainStaff verspricht sie ebenso wenig. Der seriöse Weg bleibt derselbe: Daten exportieren, Felder zuordnen, stichprobenartig prüfen.

1

Bestand aufschreiben

Welche Nutzer, Projekte, Abwesenheiten und Buchungsarten brauchst du wirklich in der neuen Umgebung?

2

CSV oder API ziehen

Aus Clockodo exportieren. Einen Ein-Klick-Importer gibt es bei uns nicht – die Feldzuordnung bleibt Handarbeit.

3

Pakete und Terminal klären

Schichtplanung ab Silver, GoBD/IDEA ab Gold, Terminal über die Integrationsseite – geklärt vor dem Stichtag.

4

DATEV-Datei mit dem Steuerberater testen

Lohnarten und Ausfallschlüssel an den Buchungsarten hinterlegen, dann eine Textdatei testweise importieren.

app.plainstaff.com

Fazit: mehr Umfang zum kleineren Preis

Falsche Bescheidenheit wäre an dieser Stelle unehrlich. Für Büros und Dienstleister, die Projektzeit erfassen und abrechnen, bietet PlainStaff den größeren Funktionsumfang zum niedrigeren Preis. Der Unterschied liegt nicht im Stempeln – da nehmen sich beide wenig –, sondern in allem danach: Rechnung und E-Rechnung aus denselben Stunden, Kapazitätsplanung im Gantt, Personal- und Projektakte im selben System.

Eine Ausnahme bleibt, und sie ist eindeutig: Wer allein arbeitet, fährt mit Clockodo Solo Free für 0 € besser als mit jedem kostenpflichtigen PlainStaff-Paket. Ein kostenloses Gegenstück haben wir nicht. Und Clockodo beherrscht seinen Kern – Kommen, Gehen, Pause, Abwesenheit – als ausgereiftes deutsches Produkt sauber. Der Vergleich kippt genau dort, wo aus erfassten Stunden eine Rechnung werden soll.

Und dann ist da der Preis. Sobald Projektzeit ins Spiel kommt, liegen zwischen den beiden Produkten keine Nuancen, sondern die Hälfte: PlainStaff Silver kostet 4,90 €, Clockodo Pro 10,00 € Listenpreis. Das sind 5,10 € pro Nutzer und Monat oder 612 € im Jahr bei zehn Mitarbeitern – und in der günstigeren Stufe steckt trotzdem mehr drin, von der Schichtplanung über die Rechnungsstellung bis zur E-Rechnung.

−51 %

Silver statt Pro

4,90 € gegenüber 10,00 € Listenpreis – bei größerem Funktionsumfang.

612 €

weniger pro Jahr

gerechnet auf zehn Mitarbeiter, allein zwischen Silver und Pro.

6,90 €

Gold unter Pro

Das größte PlainStaff-Paket kostet weniger als Clockodos mittleres.

Fair gerechnet: Clockodo gewährt 5 % auf Jahreszahlung, und der Aktionspreis von 8,00 € gilt in den ersten zwölf Monaten. Selbst unter diesen besten Bedingungen bleibt Pro mit 7,60 € um 2,70 € je Nutzer und Monat teurer als Silver – rund 324 € im Jahr bei zehn Mitarbeitern. Ab dem 13. Monat greift wieder der Listenpreis.

Grundlage sind die öffentlichen Herstellerangaben vom 30. August 2026, kein Labortest – rechne mit deiner eigenen Nutzerzahl nach. Wenn du heute zwei oder drei Werkzeuge nebeneinander betreibst und dafür mehr bezahlst als für ein System, das alles abdeckt, lohnt sich der Blick – am schnellsten in der kostenlosen Testphase.

FAQ – Clockodo Alternative

Projektzeit liegt bei Clockodo erst ab Pro, Basic bleibt Kommen/Gehen plus Abwesenheiten. Bei PlainStaff verhält es sich ähnlich: Projektzeit gehört zum Silver-Paket, nicht zu Bronze. Der Unterschied liegt im Umfang dieser Stufe – Silver kostet 4,90 € und enthält zusätzlich Schichtplanung, Rechnungsstellung, E-Rechnung und die REST API, während Clockodo Pro mit 10 € Listenpreis bei der Zeiterfassung endet.

Nein, eine native Schichtplanung bietet Clockodo nicht. Bei PlainStaff ist die Schichtplanung im Silver-Paket enthalten; die Beschreibung steht in der Paketübersicht.

Nein. PlainStaff erzeugt eine Textdatei für die DATEV-Kalendererfassung, die dein Steuerberater in LODAS oder Lohn und Gehalt importiert. Clockodo geht ebenfalls den Export-Weg und nicht über LIDS. Wer einen zertifizierten Lohnimportdatenservice braucht, sollte LIDS-Anbieter prüfen.

Nein. Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung besteht seit dem BAG-Beschluss von 2022 und ergibt sich aus dem Arbeitsschutzgesetz. 2026 betrifft voraussichtlich die elektronische Form, nicht den Start der Pflicht.

Nein. Clockodo erfasst Zeiten und schreibt selbst keine Rechnungen, deshalb gibt es dort auch kein E-Rechnungsformat. Die Abrechnung läuft in einem angebundenen Buchhaltungssystem. PlainStaff erzeugt XRechnung und ZUGFeRD ab dem Silver-Paket direkt aus der Projektabrechnung, im Gold-Paket zusätzlich Peppol BIS, Factur-X und weitere EN-16931-Profile.

Nein, Kapazitätsplanung gehört nicht zum Produktumfang von Clockodo. PlainStaff stellt im Gold-Paket ein zentrales Gantt-Chart bereit, das die Auslastung aller Mitarbeiter über alle laufenden Projekte zeigt.

Vier Bereiche: Rechnungsstellung direkt aus erfassten Projektzeiten, E-Rechnung nach EN 16931 (XRechnung, ZUGFeRD, Peppol BIS, Factur-X), Kapazitätsplanung per Gantt-Chart sowie digitale Personal- und Projektakte mit Dokumentenablage. Clockodo ist bewusst ein reiner Zeiterfasser und deckt diese Prozesse nicht ab.

Bei PlainStaff nicht. Die App läuft im Terminalmodus auf jedem Tablet, auch auf einem ausgemusterten. Die Mitarbeitenden melden sich mit einer vierstelligen PIN an, RFID-Chips oder -Karten sind nicht nötig, und der volle Funktionsumfang der App bleibt erhalten. Die Terminalnutzung ist bereits im Bronze-Paket enthalten, eine gesonderte Terminallizenz gibt es nicht. Clockodo bindet Terminals über die Partner EasySecure und conni ein, also über eine separate Lösung mit eigener Hardware.

Es gibt eine kostenlose Testphase. Eine konkrete Tageszahl nennen wir auf dieser Seite bewusst nicht, weil sie sich ändern kann – die aktuelle Dauer steht in der Paketübersicht. Starte dort oder buche eine Online-Demo.

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